Blog|Finanzergebnisse von Bigbank für das zweite Quartal 2026: Kernkennzahlen wachsen weiterhin stetig und Halbjahresgewinn erreicht 17,5 Millionen Euro

Finanzergebnisse von Bigbank für das zweite Quartal 2026: Kernkennzahlen wachsen weiterhin stetig und Halbjahresgewinn erreicht 17,5 Millionen Euro

Wir bauen unsere Rolle als Universalbank im Baltikum systematisch weiter aus und verzeichneten einen Anstieg des Einlagenportfolios bis zum Ende des zweiten Quartals auf 3,2 Milliarden Euro und des Kreditportfolios auf drei Milliarden Euro. Der Nettogewinn für das erste Halbjahr belief sich auf 17,5 Millionen Euro und lag damit 1,2 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert. 

Gleichzeitig belief sich der Nettogewinn im zweiten Quartal auf zehn Millionen Euro. Dies entspricht einem Anstieg von 12 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Martin Länts, unser Vorstandsvorsitzender, bezeichnete das zweite Quartal 2026 daher als ein weiteres erfolgreiches für die Gruppe. „Sowohl das Kredit- als auch das Einlagenportfolio entwickelten sich im Rahmen der Erwartungen, während die Qualität des Kreditportfolios stabil blieb. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum stieg zudem der Nettozinsertrag der Bank“. 

Neben den starken Finanzergebnissen konzentrieren wir uns weiterhin auf die Entwicklung von Dienstleistungen für das tägliche Bankgeschäft und den Ausbau unseres Produktangebots. „Im zweiten Quartal haben wir Debitkarten und virtuelle Debitkarten für Privatkunden in Estland, Lettland und Litauen eingeführt und unseren Girokontoservice für Geschäftskunden auf Lettland und Litauen ausgeweitet“, erklärt Martin Länts. 

Laut unserem Vorstandsvorsitzendem schreiten die Kundenakquise und die Eröffnung neuer Girokonten weiterhin zügig voran. Im zweiten Quartal stieg die Zahl der Kunden mit einem Bankkonto bei uns um nahezu 50 %. Die Gesamtzahl der Kunden mit einem Girokonto hat sich seit Jahresbeginn mehr als verdoppelt. „Unser Angebot bleibt sowohl für Privat- als auch für Geschäftskunden das attraktivste Girokontoangebot im Baltikum. Bigbank bietet 2 % Zinsen auf Kontoguthaben in unbegrenzter Höhe, kostenlose Zahlungen und keinerlei mit dem Girokonto verbundene Gebühren“, hebt Martin Länts als entscheidenden Wettbewerbsvorteil unseres Girokontos hervor. 

Als wichtigen Erfolg im Bereich der Kundenerfahrung führten wir Anfang Juni als erste Bank im Baltikum die Authentifizierungslösung Smart-ID+ ein. Sie ermöglicht den Kunden einen noch sichereren Zugang zum Onlinebanking und weiteren Bankdienstleistungen. Darüber hinaus wurde die mobile App für Geschäftskunden im gesamten Baltikum verfügbar gemacht, wodurch das tägliche Bankgeschäft für Unternehmen noch komfortabler wird.

Den veröffentlichten Finanzergebnissen zufolge erreichte unser Kreditportfolio zum Ende des zweiten Quartals mit nahezu drei Milliarden Euro einen Rekordwert. Dies entspricht einem Anstieg von 164 Millionen Euro beziehungsweise 6 % gegenüber dem Vorquartal und von 559 Millionen Euro, also 23 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Im Vergleich zum Ende des Vorquartals stieg unser Firmenkreditportfolio um 113 Millionen Euro auf 1,2 Milliarden Euro, unserWohnungsbaukreditportfolio um 42 Millionen Euro auf 886 Millionen Euro und unser Privatkreditportfolio um 4 Millionen auf 860 Millionen Euro. 

Die Qualität unseres Kreditportfolios blieb im zweiten Quartal stabil, ohne Anzeichen für eine Verschlechterung des Zahlungsverhaltens. Die Netto-Wertberichtigungen für erwartete Kreditverluste stiegen gegenüber dem Vorjahreszeitraum 2025 um 0,4 Millionen Euro auf 1,7 Millionen Euro. Die Kreditqualität bei Privatkrediten verbessert sich weiterhin, bei Wohnungsbaukrediten bleibt sie sehr hoch und bei Firmenkrediten stabil. 

Unser gesamtes Einlagenportfolio wuchs gegenüber dem Vorquartal um 185 Millionen Euro und gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 543 Millionen Euro auf 3,2 Milliarden Euro. Das Festgeldportfolio stieg um 134 Millionen Euro auf 1,6 Milliarden Euro, während das Spareinlagenportfolio um 20 Millionen Euro auf 1,5 Milliarden Euro zunahm. Auch das Volumen der Girokontoeinlagen wuchs weiterhin dynamisch und erreichte zum Quartalsende 69 Millionen Euro. Dies entspricht einem Wachstum von 71 % gegenüber dem Vorquartal. 

Das Wachstum unserer Girokontoeinlagen wurde durch den Ausbau des Produktangebots für unser tägliches Bankgeschäft unterstützt. Seit dem zweiten Quartal stehen Girokontodienstleistungen nicht mehr nur unseren estnischen Geschäftskunden, sondern auch Unternehmen in Lettland und Litauen zur Verfügung. Unsere Debitkarten werden Privatkunden nun in allen drei baltischen Staaten angeboten. 

Die Zinserträge beliefen sich im zweiten Quartal auf insgesamt 52 Millionen Euro und stiegen damit gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 6,8 Millionen Euro beziehungsweise 15 %. Die Zinsaufwendungen betrugen 21 Millionen Euro und lagen damit 1,5 Millionen Euro über dem Vorjahreswert. Infolgedessen stieg unser Nettozinsertrag gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 5,3 Millionen Euro auf 31 Millionen Euro an. 

Unser Wert des Anlageimmobilienportfolios sank im Quartalsverlauf um 0,9 Millionen Euro auf 81 Millionen Euro. Der Rückgang war in erster Linie auf Veräußerungen in begrenztem Umfang zurückzuführen. Im zweiten Quartal wurden keine Neubewertungen der Anlageimmobilien vorgenommen. Die Mietzahlungsströme aus Gewerbeimmobilien und landwirtschaftlichen Flächen blieben stabil. 

Das starke Geschäftswachstum wird weiterhin von einem wachsenden und hochqualifizierten Team getragen. Im zweiten Quartal erhöhte sich die Zahl der Beschäftigten um 33 (5 %) auf 712 Mitarbeiter. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum stieg die Beschäftigtenzahl um 93 (15 %). Wesentliche Gründe für diesen Anstieg waren die Einführung von Produkten für das tägliche Bankgeschäft und das anhaltende Engagement für einen hochwertigen Kundenservice vor dem Hintergrund unseres wachsenden Kredit- und Einlagenportfolios.