2025: Jahresgewinn von 38 Millionen Euro und Wachstum des Eigenkapitals auf Rekordwert von 300 Millionen Euro
Unsere Finanzergebnisse für das Geschäftsjahr 2025 liegen nun vor. Wir haben in den vergangenen zwölf Monaten einen Nettogewinn von 37,9 Millionen Euro erzielt, was einem Anstieg von 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Bis zum Ende des Geschäftsjahres 2025 stieg unsere Bilanzsumme auf 3,3 Milliarden Euro und das Eigenkapital auf einen Rekordwert von 299,4 Millionen Euro.
Martin Länts, Vorstandsvorsitzender von Bigbank, sieht im Geschäftsjahr 2025 ein Jahr des kontinuierlichen Wachstums und starker Ergebnisse; Eine Leistung, für die er Kunden, Mitarbeitern, Investoren und Geschäftspartnern seine Anerkennung ausspricht. Einer der wichtigsten Erfolge des Jahres 2025 war laut Länts die signifikante Erweiterung der Bankkontodienstleistungen im Laufe des Jahres.
Die Mitarbeiterzahl von Bigbank stieg im vierten Quartal 2025 um 26 und im gesamten Geschäftsjahr 2025 um 79 bzw. 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, auf insgesamt 639. Dieses Wachstum wurde vor dem Hintergrund wachsender Kredit- und Einlagenportfolios insbesondere durch die Einführung von Tagesgeldprodukten und Investitionen in hochwertigen Kundenservice bedingt. Ein weiterer wichtiger Meilenstein für Bigbank war die Auszeichnung als „Familienfreundlicher Arbeitgeber“ in Gold im vergangenen Jahr.
„Trotz eines unsicheren wirtschaftlichen Umfelds konnten wir unsere Strategie weiterhin umsetzen und unsere Position als ambitionierte und profitable Direktbank stärken. Unser Nettogewinn stieg um 17 Prozent auf 37,9 Millionen Euro, unser Bruttokreditportfolio um 22 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro und die Einlagen um 20 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro. Dieses Wachstum wurde in erster Linie durch Wohnungsbau- und Geschäftskredite vorangetrieben“, sagt Martin Länts. „Wir haben im Jahr 2025 begonnen, Girokonten für Privatkunden in Lettland und Litauen, und für Firmenkunden in Estland anzubieten. Außerdem haben wir eine neue App für mobile Endgeräte in den baltischen Ländern eingeführt, unser Angebot an Zahlungsmethoden um Unterstützung für Google, Garmin und Fitbit Pay erweitert und die Zahlungssicherheit durch die Einführung der „Verification of Payee“-Funktion („Zahlungsempfängerprüfung“) verbessert. Privatkunden in Estland haben nun außerdem Zugang zur elektronischen Rechnungsstellung.“
Dynamisches Wachstum im Bereich Privatkunden und Girokonten
Ein entscheidender Faktor für die erfolgreiche Implementierung der Bankkonto-Dienstleistungen war die direkte Mitgliedschaft von Bigbank im SEPA Step2-System, das ebenfalls im Jahr 2025 in Kraft trat und die Zuverlässigkeit und Ausfallsicherheit von Bankdienstleistungen verbesserte. Bis zum Ende des Geschäftsjahres betreute Bigbank mehr als 19.000 Girokonto-Kunden im gesamten Baltikum.
„Allein im vierten Quartal 2025 wurden bei uns fast 6.000 neue estnische Privatkundenkonten eröffnet. Dieses schnelle Neukundenwachstum wird unter anderem dadurch vorangetrieben, dass wir, im Gegensatz zu anderen Banken, zwei Prozent Zinsen auf Guthaben und Girokonten zahlen. Damit unterstützen wir unser langfristiges Ziel, unseren Kunden transparente Finanzleistungen mit klarem Mehrwert zu bieten. Die Eröffnung, Führung und Nutzung eines Girokontos bei Bigbank ist deshalb kostenlos, ebenso wie Sofortzahlungen und Überweisungen im Alltag“, sagt Martin Länts.
In den kommenden Monaten wird Bigbank zudem eigene Debitkarten ausgeben und für das Jahr 2026 hat die Bank zwei klare Prioritäten: Das Wachstum des Kreditportfolios weiter voranzutreiben und die Markteinführung der Bankkonto-Dienstleistungen vollständig zu finalisieren.
Trotz sinkender Zinsen: Anstieg von Nettogewinn und Rentabilität
Bigbank schloss das vierte Quartal 2025 mit einem Nettogewinn von 7,7 Millionen Euro und das Gesamtgeschäftsjahr mit einem Nettogewinn von 37,9 Millionen Euro ab. Im Vergleich zum Geschäftsjahr 2024 stieg der Nettogewinn für das vierte Quartal um 3,1 Millionen Euro und der Nettogewinn für das Gesamtgeschäftsjahr um 5,6 Millionen Euro. Das Eigenkapital von Bigbank stieg bis Ende des Geschäftsjahres 2025 auf einen historischen Rekordwert von 299,4 Millionen Euro bei einer Eigenkapitalrendite (ROE) von 13,3 Prozent. Im Vergleich zum Geschäftsjahr 2024 stieg die Eigenkapitalrendite damit um 0,8 Prozentpunkte.
Bigbank konnte die Rentabilität und den Nettogewinn in erster Linie durch Nettozinserträge in einem Umfeld sinkender Zinsen und durch eine Verbesserung der Kreditqualität des Kreditportfolios steigern. So verzeichnete Bigbank im vierten Quartal 2025 Zinserträge von 46,9 Millionen Euro, was einem Anstieg von 3,5 Millionen Euro bzw. 8 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Die Zinsaufwendungen für das vierte Quartal 2025 beliefen sich auf 19,3 Millionen Euro, was einem Rückgang von 0,8 Millionen Euro bzw. 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Nettozinsertrag im vierten Quartal 2025 stieg damit auf 27,5 Millionen Euro, was einem Anstieg von 4,3 Millionen Euro bzw. 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Jahreszinsüberschuss stieg auf 106,2 Millionen Euro, was einem Anstieg von 3,8 Millionen Euro bzw. 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Qualität der Unternehmens- und Wohnungsbaukredite weiterhin auf hohem Niveau
Zum Ende des Geschäftsjahres 2025 verzeichnete Bigbank einen Rekordwert an Brutto-Kundenkrediten in Höhe von 2,7 Milliarden Euro, was einem Anstieg um 127 Millionen Euro bzw. 5 Prozent im Quartalsvergleich und einem Anstieg um 511 Millionen Euro bzw. 23 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Wie in den Vormonaten wurde dieses Wachstum primär durch strategische Geschäfts- und Wohnungsbaukredite vorangetrieben: Das Geschäftskreditportfolio von Bigbank stieg im vierten Quartal 2025 auf 1 Milliarde Euro, was einem Anstieg von 90 Millionen Euro bzw. 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht, und das Wohnungsbaukreditportfolio stieg im selben Zeitraum auf 820 Millionen Euro, was einem Anstieg von 47 Millionen Euro bzw. 6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht.
Das Verbraucherkreditportfolio von Bigbank sank im vierten Quartal 2025 auf 854 Millionen Euro, was einem Rückgang von 24 Millionen Euro bzw. 3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Dieser Rückgang ist vor allem auf den Verkauf des Portfolios der schwedischen Niederlassung von Bigbank in Höhe von 20 Millionen Euro im November 2025 zurückzuführen.
Die Qualität des Kreditportfolios blieb im vierten Quartal 2025 stabil: Die erwarteten Netto-Wertberichtigungen und Rückstellungen sanken im vierten Quartal 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 1 Million Euro auf 3,6 Millionen Euro. Die Netto-Wertberichtigungen und Rückstellungen für das gesamte Geschäftsjahr 2025 sanken auf 12 Millionen Euro, was einem Rückgang von 11,9 Millionen Euro bzw. 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die Kreditqualität der Verbraucherkredite verbesserte sich weiter, die Qualität der Wohnungsbaukredite verblieb auf einem hohen Niveau und die Qualität der Geschäftskredite verblieb stabil.
Einlagenportfolio verzeichnet solides Wachstum
Das gesamte Einlagenportfolio von Bigbank stieg im vierten Quartal 2025 um 152 Millionen Euro bzw. 6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und im gesamten Geschäftsjahr 2025 um 486 Millionen bzw. 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf einen Gesamtwert von 2,9 Milliarden Euro. Im vierten Quartal 2025 wurde dieses Wachstum insbesondere durch das Festgeldportfolio vorangetrieben, das in diesem Zeitraum auf 1,4 Milliarden Euro anstieg, was einem Anstieg von 86 Millionen Euro bzw. 7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Das Spareinlagenportfolio der Bank stieg in diesem Zeitraum um 54 Millionen Euro auf 1,4 Milliarden Euro. Die Girokonten der Bank verzeichneten im vierten Quartal 2025 ein solides Wachstum von 11 Millionen Euro auf insgesamt 20 Millionen Euro. Bigbank bietet seit Dezember 2025 Girokonten für Firmenkunden in Estland an. Zuvor bot Bigbank Girokonten nur für Privatkunden an.
Das Portfolio an als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien der Bank, dies umfasst landwirtschaftlich genutzte Flächen und Gewerbeimmobilien, belief sich zum Ende des Geschäftsjahres 2025 auf insgesamt 84,7 Millionen Euro. Dies entspricht einem Anstieg von 2,4 Millionen Euro im vierten Quartal 2025 im Vergleich zum Vorjahr und einem Anstieg von 18,3 Millionen Euro über das gesamte Geschäftsjahr hinweg im Vergleich zum Vorjahr. Die Wertänderungen der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien im Jahr 2025 ergaben einem Gewinn von 0,9 Millionen Euro, was einem Anstieg von 2,5 Millionen Euro gegenüber dem im Geschäftsjahr 2024 verzeichneten Verlust von 1,6 Millionen Euro entspricht.