BIGBANK Gruppe

Die BIGBANK ist ein international tätiges Finanzunternehmen aus Estland, das sich auf die Vergabe von Verbraucherkrediten und Termineinlagen spezialisiert hat. Sitz des 1992 gegründeten Unternehmens ist die im Osten des Landes gelegene Stadt Tartu.

Als spezialisierte Bank ist es der BIGBANK möglich, sich mit jedem Kunden gründlicher und persönlicher zu beschäftigen. Diesbezüglich ist die BIGBANK meist schneller und flexibler als andere Banken.

Die Bank unterhält Niederlassungen in den baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen sowie in Finnland, Schweden und Spanien. In Deutschland ist das Unternehmen seit August 2009, in Österreich seit Februar 2010 und in den Niederlanden seit Januar 2012 als reine Online-Bank aktiv. Hier bietet die BIGBANK seinen Kunden als grenzüberschreitende Dienstleistung Festgeldverträge mit Laufzeiten von zwölf bis 60 Monaten oder sechs, sieben und zehn Jahren sowie attraktiven Zinskonditionen an.

Die Strategie der BIGBANK sieht vor, das Fortsetzen der Tätigkeiten im jetzigen Bereich und nach jetzigen Prinzipien, sich auf das vorhandene Kundensegment konzentrierend und den besten Service für ihre Bedürfnisse anzubieten. Die BIGBANK wird nicht mit Universalbanken im Bereich der traditionellen Bankgeschäften im Wettbewerb stehen.

Die Tätigkeit der BIGBANK wird von der estnischen Finanzinspektion beaufsichtigt (Sakala 4, Tallinn 15030, Estland; Tel: +372 6680 500).

Daten der Gruppe (Stand 31.12.2013)
Bilanzumfang 311,9 Mio. Euro
Forderungen an Kunden 261,4 Mio. Euro
Eigenkapital 69,7 Mio. Euro
Zahl der Angestellten 496
Zahl der aktiven Darlehensverträge 182 000
Zahl der Niederlassungen 15
Wirtschaftsprüfer Ernst & Young Baltic AS

 

 

 

 

 

 

 

 

Über Estland:

Estland ist der nördlichste der drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen. Das Land wird im Norden und Westen von der Ostsee, im Osten von Russland und im Süden von Lettland begrenzt. Mit circa 45.000 Quadratkilometern Fläche ist Estland etwas kleiner als Niedersachsen. Hauptstadt der etwa 1,35 Millionen Einwohner zählenden parlamentarischen Republik ist Tallinn.

Seit dem Jahr 2004 ist Estland sowohl Mitglied der Nato als auch der Europäischen Union. Am 01. Januar 2011 hat das Land als 17. Staat der Eurozone den Euro eingeführt, wovon  weitere Impulse für die wirtschaftliche Erholung des Landes ausgehen dürften. Nach Jahren kontinuierlichen Wachstums („Baltischer Tiger") mit teils zweistelligen Steigerungsraten des Bruttoinlandproduktes (BIP) war auch Estland Anfang 2008 im Zuge der weltweiten Finanzkrise in die Rezession gerutscht. Dank enormer Kraftanstrengungen hat sich die Wirtschaft aber erholt und befindet sich  wieder auf Wachstumskurs. Auch die strengen Kriterien für die Einführung des Euro konnte Estland erfüllen: Mit einer Staatsverschuldung von zuletzt 6,7 Prozent des BIPs (Deutschland: 83,2 Prozent) gehört Estland insgesamt zu den Ländern Europas mit den solidesten Finanzen. Diese Solidität wird auch durch die gesetzliche Vorgabe gestärkt, dass Banknoten und Münzen im Umlauf sowie die Guthaben der Geschäftsbanken bei der Estnischen Zentralbank stets durch Gold und Fremdwährungsguthaben gedeckt sein müssen. Auf diese Weise wird faktisch ein nahezu ausgeglichenes Budget erzielt. Zwischen 1995 und 2010 erzielte Estland in mehr als der Hälfte der Jahre einen Haushaltsüberschuss.

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